Fledermäuse

  • Um die Chancen auf eine Belegung zu erhöhen, beachten Sie bei der Standortwahl Folgendes:

    Höhe und Platzierung

    • In mindestens 4,5 m Höhe an einer nach Süden oder Südosten ausgerichteten Wand oder auf einem Mast anbringen.
    • Die Wand eines Gebäudes ist ideal, besonders in kühlen oder trockenen Lagen, weil sie die Temperatur ausgleicht.
    • Auf einem Mast empfiehlt es sich, zwei Kästen Rücken an Rücken zu montieren — das hält die Innentemperatur stabiler.

    Sonne und Temperatur

    • Wählen Sie einen warmen, offenen Platz mit viel direkter Sonne. So bleibt die Innentemperatur zwischen 27 und 40 °C — der Bereich, den Fledermäuse bevorzugen.

    Umgebung

    • Beste Standorte: in der Nähe von Süßgewässern (See, Fluss, Teich) und dort, wo Fledermäuse ohnehin schon jagen.
    • Weniger geeignet: dicht bebaute Flächen und Monokulturen — beide bieten Fledermäusen wenig.

    Schutz vor Räubern

    • Halten Sie Äste und andere Ansitzmöglichkeiten mindestens 6 m entfernt. An einem Mast hält eine Manschette Katzen und Marder vom Aufstieg ab.

  • Fledermäuse werden gründlich missverstanden.

    Sie sind für Menschen keine Gefahr und bringen einem Garten viel.

    Der größte praktische Nutzen: Fledermäuse sind die wirksamsten natürlichen Mückenjäger — eine einzelne vertilgt pro Nacht mehr als ein Drittel ihres Körpergewichts an Insekten.

    Darüber hinaus geben Sie ihnen mit einem Kasten ein sicheres Tagesquartier.

    Ihre natürlichen Quartiere gehen zurück — durch Gebäudesanierung, das Fällen höhlenreicher Altbäume und den Rückgang der Insekten. In Deutschland sind alle Fledermausarten streng geschützt.

    Ein Kasten hilft damit auch dem örtlichen Ökosystem: Als Insektenjäger halten Fledermäuse nächtliche Schädlinge in Grenzen, ohne dass Mittel zum Einsatz kommen.


  • Sie können zwar einen Fledermauskasten an einem Baum anbringen, das ist jedoch nicht ideal .

    Studien zeigen, dass es doppelt so lange dauert, bis an Bäumen angebrachte Kästen Fledermäuse anlocken.

    Bäume spenden zu viel Schatten und machen Fledermäuse anfälliger für Raubtiere.

    Wenn ein Haus oder ein Mast jedoch keine Option ist, wählen Sie den sonnigsten und offensten Baum und stellen Sie den Kasten mindestens 6 Meter von den Ästen entfernt auf, um Ihre Chancen zu verbessern.

  • Der wirksamste Hebel ist, die Brutstätten zu beseitigen — stehendes Wasser in Eimern, Vogeltränken, Untersetzern oder anderen Behältern.

    In Gebieten mit naturnahen Feuchtflächen reicht das allein jedoch nicht aus.

    Insektizide wirken wie eine schnelle Lösung, sind aber oft wenig wirksam und haben erhebliche Nachteile.

    Sie treffen auch nützliche Tiere wie Bienen, Fische und Fledermäuse und bergen Risiken für den Menschen.

    Fledermäuse anzulocken ist die nachhaltigere Alternative.

    Sie sind effiziente, nachtaktive Mückenjäger. Es kann ein bis zwei Jahre dauern, bis ein Kasten vollständig belegt ist — der langfristige Nutzen lohnt das Warten.

    Sobald sich eine Kolonie eingelebt hat, kehrt sie jedes Frühjahr zurück und hält die Insekten in Schach, ohne dass Mittel zum Einsatz kommen.

  • Fledermäuse sind wirksame Insektenjäger, vor allem nachts.

    Auf ihrem Speiseplan steht eine große Bandbreite: Fliegen, Mücken, Nachtfalter, Käfer und weitere Insekten, die Gärten und Kulturen zusetzen.

    Weil Fledermäuse nachtaktiv sind und per Echoortung jagen, finden sie Beute in vollständiger Dunkelheit – eine Nische, die Vögeln verschlossen bleibt. Tagsüber jagende Vögel und nachts jagende Fledermäuse ergänzen sich also, statt sich zu ersetzen.

    Ein besetzter Fledermauskasten senkt den nächtlichen Insektendruck im Garten spürbar. Ein Kasten ersetzt aber keine Insektenbekämpfung und macht einen Garten nicht insektenfrei – Fledermäuse jagen dort, wo es sich für sie lohnt, und ihr Jagdgebiet reicht weit über ein Grundstück hinaus.

  • Eine Ansteckung mit Tollwut durch Fledermäuse ist äußerst selten. Weltweit gehen 99 % der Tollwuttodesfälle auf Hunde zurück. Fledermäuse sind nicht aggressiv und beißen in der Regel nur zur Selbstverteidigung, wenn man sie anfasst. Wo Menschen und Fledermäuse zusammenleben, beobachten sie unzählige Menschen seit Jahrzehnten gefahrlos — mit einer einfachen Vorsichtsmaßnahme: kein direkter Kontakt.

    Wenn Sie gebissen werden oder direkt mit dem Speichel eines Tieres in Kontakt kommen, waschen Sie die Stelle sofort und suchen Sie ärztliche Hilfe. Die bloße Nähe zu einer Fledermaus oder ihr Vorbeiflug stellt kein Risiko dar.

    In Deutschland sind alle Fledermausarten streng geschützt: Fassen Sie ein verletztes Tier nicht an, sondern wenden Sie sich an eine Wildtier-Auffangstation.


  • Fledermäuse wollen auf keinen Fall in irgendein Haus kommen ; tatsächlich vermeiden sie Begegnungen mit Menschen so weit wie möglich.

    Wenn dies geschieht, geschieht dies aus Versehen. Versuchen Sie also, ruhig zu bleiben und denken Sie daran, dass die Fledermaus Ihnen nichts antun möchte, sondern nur weg will. Öffnen Sie also ein Fenster/eine Tür und versuchen Sie, sie, wenn möglich, vorsichtig nach draußen zu geleiten.

    Wenn Sie immer noch zögern, können Sie diese Art von zufälligen Begegnungen in Innenräumen am besten vermeiden, indem Sie Fliegengitter an Ihren Türen und Fenstern anbringen.

  • Drei Faktoren bestimmen den Erfolg Ihres Fledermauskastens: die Nähe zum Wasser, die Montage und die Qualität des Kastens.

    Nähe zum Wasser:

    Um eine große Kolonie zu tragen, sollte ein Gewässer — See, Bach oder Teich — in etwa 400 m Entfernung liegen.

    Jenseits von rund 800 m lassen sich noch einzelne Männchen anlocken, die Wahrscheinlichkeit einer größeren Wochenstube ist dann aber gering.

    Auch die meisten Insekten halten sich gern am Wasser auf. Grundstücke am Teich oder am Flussufer sind daher oft am stärksten betroffen — und gerade dort bringt ein Kasten das Gleichgewicht zurück.

    Die Montage:

    Der Kasten gehört hoch an eine nach Süden oder Südosten ausgerichtete Wand oder auf einen Mast von 4,5 m Höhe.

    Niemals an den Stamm eines schattigen Baums.

    Einige Punkte sind dabei wichtig.

    Der Kasten muss frei hängen und von Ästen entfernt sein.

    Fledermäuse finden ein neues Quartier auf Sicht — ein verdeckter Kasten bleibt unentdeckt.

    Sie bevorzugen eine Innentemperatur zwischen 27 und 40 °C, der Kasten sollte also die volle Sonne bekommen.

    Der Schutz vor Räubern ist ein weiterer Grund, Äste mindestens 6 m entfernt zu halten.

    Das senkt das Risiko, dass Eulen oder Greifvögel die Tiere beim Ausflug abfangen.

    Auf einem Mast regeln zwei Kästen Rücken an Rücken die Temperatur besser als ein einzelner.

    Die Qualität des Kastens:

    Schlecht gebaute Kästen ziehen keine Fledermäuse an.

    Kammermaße, Kammerabstand, Belüftung und die Textur der Innenwände müssen alle stimmen — nicht nur eines davon.

  • Wo viele Fledermäuse unterwegs sind und Quartiere knapp sind, kann ein Fledermauskasten überraschend schnell besetzt sein, manchmal in wenigen Tagen.

    Im Schnitt dauert es 2 bis 6 Monate, in manchen Fällen länger.

    Wenn Fledermäuse in Ihrer Gegend schon Kästen angenommen haben, stehen die Chancen auf einen frühen Erfolg besser.

    Große Kästen brauchen oft zwei bis drei Jahre bis zu den ersten Bewohnern, tragen dann aber eine Kolonie von mehreren Hundert Tieren.

    Auch dort, wo Fledermauskästen neu sind, zahlt sich Geduld aus.

    Viele Kästen sind nach 12 bis 18 Monaten besetzt.

    Guano oder andere Lockmittel sind nicht nötig und wirken nicht. Stimmen Lage, Höhe und Sonne, finden die Fledermäuse den Kasten selbst.

  • Sie können mehrere Arten in Ihrem Garten beherbergen, aber am besten geben Sie jeder Art ihren eigenen Platz. Fledermäuse bevorzugen ruhige, ungestörte Schlafplätze. Daher empfehlen wir, den Fledermauskasten mindestens 3 bis 4,5 Meter von Eulen- oder Bienenkästen entfernt aufzustellen. Mit dem richtigen Abstand wird Ihr Garten zu einem sicheren und blühenden Lebensraum für alle.

  • Fledermäuse ziehen nicht in einen Kasten ein, in dem schon Wespen sitzen.

    Ein Kammerabstand von 2 cm hält Wespen in der Regel davon ab, dort ein Nest zu bauen.

    Zur Sicherheit genügt im Frühjahr eine kurze Sichtkontrolle etwa einmal pro Woche, damit keine ungebetenen Gäste den Einzug verhindern.

  • Ein Fledermauskasten braucht sehr wenig Pflege.

    Wählen Sie im Winter, wenn die Tiere nicht da sind, einen milden Tag, prüfen Sie auf Wespen- oder Lehmwespennester und entfernen Sie diese gegebenenfalls.

    Unsere Kästen kommen fertig behandelt: Streichen Sie sie nicht nach und tragen Sie keine Mittel auf, erst recht nicht im Inneren.

    Solange der Kasten in gutem Zustand bleibt, kehrt die Kolonie Jahr für Jahr zurück.

    Sie haben diesen Tieren ein Quartier gegeben, und sie halten dafür die Insekten auf Ihrem Grundstück in Schach.

Eulen

  • Unser Eulenkasten hat ein relativ kleines Einflugloch und eignet sich damit für kleinere, höhlenbrütende Eulenarten, die geschlossene Nistplätze bevorzugen. In Mitteleuropa kommt dafür vor allem infrage:

    • Raufußkauz (Aegolius funereus) — heimisch in europäischen Nadel- und Bergwäldern und der klassische Nutzer eines Kastens dieser Größe.

    Steinkauz und Sperlingskauz sind in Mitteleuropa ebenfalls höhlenbrütend, wir haben die Innenmaße unseres Kastens für diese Arten aber nicht geprüft und nennen sie deshalb nicht als Zielarten.

    Größere Arten wie der Waldkauz und die Schleiereule brauchen deutlich mehr Raum und nutzen diesen Kasten nicht als Nistplatz.

  • Eulenkästen sollten 3 bis 4,5 m über dem Boden angebracht werden.

    • Bäume sind besser als Masten, weil sie weniger exponiert sind. Außerdem können junge Eulen an einem Baum zurück zum Kasten klettern, wenn sie herausfallen — an einem Mast nicht.
    • Das Einflugloch sollte zu offenem Gelände zeigen, möglichst abgewandt von der Hauptwindrichtung.
    • Bäume mit tief hängenden Ästen oder solche, die von anderen Bäumen oder Gebäuden verdeckt werden, sind nicht geeignet, weil die Eulen den Kasten nicht sehen. Das Einflugloch muss einsehbar bleiben.
    • Hängen Sie keinen Kasten näher als 1 km an eine Autobahn oder Schnellstraße — das Risiko eines Verkehrstods ist sehr hoch. Weitere Risikofaktoren: Betriebe in der Nähe, die regelmäßig Pestizide oder Herbizide einsetzen, sowie der Einsatz von Nagetiergift.
    • In Gebieten mit starkem Nagetierdruck empfehlen sich ein bis zwei Kästen pro 4 Hektar, maximal ein Kasten pro 1,5 Hektar. Hängen Sie den Kasten nicht in dichten Wald, sondern in die Nähe einzeln stehender Bäume — das gibt jungen Eulen sichere Ansitze zum Jagen.
  • Die Eulenart, die in einem Kasten dieser Größe nisten kann, ist zu klein, um Katzen oder Hunde zu jagen, und stellt daher keine Gefahr für die Haustiere dar. Eulen jagen in der Regel Mäuse oder Ratten und mögen keine Beute, die sich wehrt, wie zum Beispiel Katzen. Kätzchen oder sehr kleine Welpen sollten jedoch aus Sicherheitsgründen von Eulennestern ferngehalten werden.

  • Es gibt kein Mittel, das Eulen herbeiruft. Eine Eule zum Einzug zu bewegen braucht Zeit und Geduld — der Standort entscheidet aber wesentlich darüber, wie attraktiv der Kasten ist:

    • In 3 bis 4,5 m Höhe anbringen
    • Zu offenem Gelände ausrichten, so weit möglich abgewandt von der Hauptwindrichtung
    • Das Einflugloch darf nicht von Bäumen, Ästen oder Gebäuden verdeckt sein, damit Eulen den Kasten überhaupt sehen

    Hängen Sie den Kasten nicht in dichten Wald, sondern in die Nähe einzeln stehender Bäume. Das gibt jungen Eulen sichere Ansitze, während sie das Jagen lernen.

  • Hat sich eine Eule einen Kasten als Nest ausgesucht, kann sie ihn problemlos verteidigen. Bis dahin gilt es vor allem, die Eichhörnchen fernzuhalten. Behalten Sie den Kasten im Auge und vertreiben Sie Eichhörnchen, sobald sie hineingelangen: Klopfen Sie mit einem Besen an den Kasten und stören Sie sie so weit, dass sie ihn verlassen, bevor sie dort Junge bekommen. Wenn Eichhörnchen den Kasten zuerst übernehmen, füllen sie ihn schnell mit Blättern und Zweigen — manchmal an einem einzigen Tag.

    Ist der Kasten voll, versuchen Eulen nicht mehr, ihn auszuräumen, und er wird für sie unbrauchbar. Die Eichhörnchen haben dann ihren Kobel fertig, und die Eulen müssen sich ein anderes Quartier suchen. Um das zu verhindern, entfernen Sie im Frühherbst alle Blätter und Zweige, die die Eichhörnchen hineingetragen haben. So bleibt der Kasten offen und für die Eulen bereit. Leeren Sie ihn so lange, bis das Eichhörnchen aufgibt und der Platz seine Zeit und Energie nicht mehr wert ist.

    (Manche sprühen Cayennepfeffer in ihre Nistkästen, um Eichhörnchen fernzuhalten. Reibt sich das Tier den Pfeffer jedoch in die Augen, verursacht das Schmerzen bis hin zu vorübergehender Erblindung. Bei WildYard hat der Schutz aller Tiere Vorrang, deshalb raten wir von dieser Methode ab.)

  • Eulen sind ausgesprochen wirksame natürliche Fressfeinde von Nagetieren. Das macht sie zu wertvollen Verbündeten bei der Eindämmung von Mäuse- und Rattenpopulationen, besonders in der Landwirtschaft. Untersuchungen zeigen, dass brutende Eulen die Nagetierzahlen in ihrem Jagdgebiet deutlich senken können. Mit einem Eulenkasten holen Grundbesitzer diese Nützlinge zurück und regulieren Nagetiere auf natürlichem Weg.

    Der Raufußkauz, die in Mitteleuropa typische Art für einen Kasten dieser Größe, jagt vor allem Wühlmäuse, Waldmäuse und Spitzmäuse. Nagetiere machen den überwiegenden Teil seiner Nahrung aus — ein Brutpaar mit Jungen erbeutet über eine Saison mehrere hundert Tiere.

  • Zuallererst zählt die Sicherheit des Standorts für die Eulen. Bitte hängen Sie keinen Eulenkasten in Ihren Garten, wenn

    1. Sie weniger als 1 km von einer Autobahn oder Schnellstraße entfernt wohnen — das Risiko eines Verkehrstods ist dort sehr hoch;
    2. Sie häufig Rattengift einsetzen;
    3. Sie in der Nähe von Betrieben wohnen, die Pestizide, Herbizide oder andere schädliche Mittel verwenden.

    Darüber hinaus spielen einige Faktoren eine Rolle:

    • Grünflächen in der Nähe wie Parks oder Hänge. Das erhöht die Chance, dass eine Eule Ihren Kasten entdeckt.
    • Bäume im Garten. Ein Baum ist ein guter Anbringungsort und fügt sich natürlicher in das Umfeld der Eule ein als eine Hauswand oder ein Mast.
    • Ein ruhiges Umfeld. Eulen bevorzugen ruhige Lagen, die für sie weniger gefährlich sind.
    • Das Beuteangebot. Gibt es in Ihrer Gegend viele Nagetiere wie Mäuse, Ratten oder Wühlmäuse, interessieren sich Eulen stärker für den Standort.

  • Wir empfehlen ein bis zwei Kästen pro 4 Hektar, bei hoher Nagetieraktivität maximal einen Kasten pro 1,5 Hektar — so erzielen Sie die beste Wirkung.

  • Eulenkästen können Teil einer Mehrarten-Anlage sein, der Standort ist jedoch entscheidend. Eulen sind territorial und bevorzugen ruhige Nistplätze. Daher ist es wichtig, den Eulenkästen mindestens 3 bis 4,5 Meter von Fledermauskästen entfernt und in einem ruhigeren Bereich als dem der Bienen aufzustellen. Mit der richtigen Anordnung können Sie Eulen willkommen heißen und gleichzeitig andere Bestäuber und Wildtiere unterstützen.

  • Bis Eulen in Ihrem Eulenkasten einziehen, ist eine regelmäßige Pflege unerlässlich, damit der Kasten für sie einladend bleibt und ungebetene Gäste wie Eichhörnchen ferngehalten werden.

    Überprüfen Sie den Kasten alle paar Wochen auf Anzeichen von Besiedlung oder Beschädigung und entfernen Sie umgehend alle Abfälle oder Nistmaterialien, die von anderen Tieren hinterlassen wurden .

    Um zu verhindern, dass Eichhörnchen an den Kasten gelangen , installieren Sie einen Raubtierschutz oder eine Abschirmung darunter und schneiden Sie nahegelegene Äste ab, die einen Zugang ermöglichen könnten .

    Vermeiden Sie es, Futter in die Box zu legen , da dies andere Arten anlocken kann.

    Stellen Sie sicher, dass die Box sicher montiert und wetterfest bleibt , und beheben Sie etwaige Probleme umgehend.

    Durch die Durchführung dieser Wartungsarbeiten erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass Eulen den Kasten finden und verwenden, wenn sie zum Nisten bereit sind.

  • Sobald Eulen Ihren Eulenkasten bewohnt haben, ist es wichtig, ihn jährlich zu warten, um sicherzustellen, dass der Kasten auch für zukünftige Brutzeiten eine sichere und einladende Umgebung bleibt.​

    • Zeitpunkt : Reinigen Sie die Box im Spätsommer oder Frühherbst, nachdem die Brutzeit beendet ist.

    • Reinigung : Entfernen Sie sämtliche Nestreste, einschließlich Federn, Pellets und Beutereste. Dies hilft, Parasiten und Krankheiten vorzubeugen.

    • Inspektion : Überprüfen Sie, ob Schäden oder Abnutzungen vorliegen, und stellen Sie sicher, dass die Box sicher befestigt ist.

    • Nistmaterial : Geben Sie 5–8 cm frische Kiefernspäne auf den Boden. Vermeiden Sie die Verwendung von Zedernspänen, da deren aromatische Öle für Eulen schädlich sein können.

    Die regelmäßige Pflege Ihres Eulenkastens trägt zur Gesundheit und Sicherheit seiner gefiederten Bewohner bei und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass er Jahr für Jahr weiter genutzt werden kann.​

  • Eulen sind Menschen gegenüber recht scheu. Versuchen Sie daher nicht, ihnen zu nahe zu kommen, da Sie sie sonst verschrecken könnten. Solange Sie einen angenehmen Abstand einhalten, sollten Sie sie bei ihren Eulenaktivitäten aus der Ferne beobachten können!

  • Nein.

Bienen

  • Unser Bienenhotel ist für Solitärbienen gemacht – in Mitteleuropa vor allem die Rostrote Mauerbiene (Osmia bicornis), die Gehörnte Mauerbiene (Osmia cornuta) und Blattschneiderbienen. Die verschiedenen Röhrendurchmesser sprechen unterschiedliche Arten an. Diese Bienen bestäuben früh im Jahr und zuverlässiger als Honigbienen, auch bei kühlem Wetter.

  • Ganz und gar nicht! Solitärbienen sind nicht aggressiv und verteidigen ihre Nester nicht wie Honigbienen oder Wespen. Sie stechen selten und nur, wenn sie direkt angefasst oder bedroht werden. Daher sind sie für den Garten unbedenklich.

  • Um Bienen zur Nutzung des Hauses zu ermutigen, hängen Sie es an einen sonnigen, geschützten Platz mit Süd- oder Südostausrichtung. Achten Sie darauf, dass es mindestens 90 bis 150 cm über dem Boden und in der Nähe blühender Pflanzen hängt. Vermeiden Sie Pestizide in der Umgebung, da diese Bestäuber abschrecken oder schädigen können. Sobald die Bienen den sicheren Nistplatz entdeckt haben, nutzen sie ihn zur Eiablage. Eine flache Wasserschale in der Nähe hilft zusätzlich.

  • Ein Bienenhotel unterstützt Bestäuber und verbessert damit den Ertrag von Blumen, Obst und Gemüse im Garten. Es trägt zur Artenvielfalt bei und gibt Wildbienen einen sicheren Nistplatz, während hohle Stängel und Totholz aus gepflegten Gärten verschwinden. Unsere Bienenhotels bestehen aus Zedernholz und Bambus – beides nachwachsende Materialien, die ohne chemische Behandlung im Freien bestehen.

  • Nein, dieses Bienenhotel ist für Solitärbienen gedacht. Sie produzieren keinen Honig und leben nicht wie Honigbienen im Stock. Ihre Leistung ist die Bestäubung – und darin sind sie einem gesunden Garten unentbehrlich.

  • Ein Bienenhotel darf im selben Garten hängen wie ein Eulen- oder Fledermauskasten. Achten Sie nur darauf, dass das Bienenhotel sonnig steht und mindestens 3 bis 4,5 Meter von Vogel- oder Fledermauskästen entfernt hängt. Der Abstand nimmt Druck von den Bienen und lässt jede Art ihren eigenen Bereich haben.

Eichhörnchen

  • In Mitteleuropa ist das Eichhörnchen (Sciurus vulgaris) der typische Bewohner. Dazu kommt der Siebenschläfer (Glis glis), der geschlossene Höhlen ebenfalls annimmt und nachtaktiv ist — der Kobel passt ihm gut.

    An einer offenen Futterschale bedienen sich auch Vögel, vor allem Eichelhäher, Buntspecht und Kleiber. Fledermäuse nutzen keines der beiden Produkte: Sie hängen in engen, warmen Spalten hoch an einer Wand — eine völlig andere Bauform. Dafür ist die WildYard Fledermauskasten-Reihe da.

  • Eichhörnchenkobel mit Futterhaus

    • 1,8 bis 2,4 m über dem Boden, höher, wenn Sie sicher arbeiten können — Eichhörnchen mögen Höhe, und ein höherer Platz bringt die Nistkammer weiter von Bodenfeinden weg.
    • Eine ruhige, halbschattige Stelle an Baumstamm, Holzpfosten oder Wand, nah an Deckung und nicht mitten auf dem Rasen.
    • Nicht direkt unter überhängenden Ästen anbringen — die geben Fressfeinden einen Weg auf das Dach.
    • Halten Sie 3 bis 5 m Abstand zu Ihrer eigenen Dachkante, Regenrinne, Lüftungsöffnung und zu jeder Lücke in der Fassade. Ziel ist ein Quartier im Garten, nicht ein Sprungbrett zum Dachboden.

    Futterhaus

    • 1,2 bis 1,8 m hoch, flach an Baum, Zaunpfosten, Wand oder Schuppen — hoch genug, dass das Futter trocken bleibt, niedrig genug zum Nachfüllen ohne Leiter.
    • In Sprungweite von Baum, Hecke oder Zaun. Ein Eichhörnchen mit schnellem Weg in die Deckung bleibt und frisst; eines mitten auf dem Rasen bleibt wachsam und zieht ab.
    • 4 bis 6 m von Ihren Vogelfutterstellen entfernt, am besten in einer anderen Gartenecke.
    • Nicht direkt über Terrasse, Holzdeck oder geparktem Auto — Schalen und Hülsen landen darunter.

    Für beide gilt: den Eingang von der Hauptwindrichtung und vom Schlagregen abwenden.

  • In den meisten Gärten zuerst das Fressen. Eichhörnchen finden Futter innerhalb von Tagen, einer neuen Höhle begegnen sie dagegen mit deutlich mehr Vorsicht — das Futterfach wird also lange vor der Nistkammer genutzt. Wenn Sie alte Bäume mit natürlichen Höhlen haben, stehen den Tieren bessere Quartiere zur Verfügung als jeder Kasten; den Kobel dann als geschützte Futterstelle zu nutzen, ist ein gutes Ergebnis für sich.

    Seinen Platz verdient er in Gärten, in denen Höhlen fehlen. Eichhörnchen nisten lieber in Baumhöhlen und weichen nur auf Kobel aus Zweigen aus, wenn keine Höhle verfügbar ist. Junge, die in einem Blattnest aufwachsen, überleben deutlich schlechter als Junge in einer Höhle.

    Der Zeitpunkt zählt. Eichhörnchen paaren sich etwa von Dezember bis Februar und erneut von Mai bis Juli; die Jungen kommen im Februar und März sowie im Juni und Juli. Hängen Sie den Kobel bis Anfang Dezember oder Ende April auf, dann steht er, bevor die Tiere zu suchen beginnen.

  • Zedernholz ist von Natur aus widerstandsfähig gegen Fäulnis und Wetter — deshalb bauen wir damit. Beide Produkte kommen geölt und für den Außeneinsatz fertig. Das Schrägdach führt Wasser ab, die erhöhte Bauweise hält den Innenraum von nassen Flächen frei.

    Unbehandeltes Zedernholz nimmt bei langer Nässe Feuchtigkeit auf und quillt, um beim Trocknen wieder zu schwinden. Sitzt die Klappe nach Regentagen streng, geben Sie ihr zwei trockene Tage, statt sie mit Kraft zu öffnen. Zwei Dinge helfen: unter einem Vordach oder Dachüberstand anbringen und leicht nach vorn geneigt montieren, damit Wasser vorne abläuft. Steht im Futterfach jemals Wasser, schaffen einige Bohrungen von 6 mm im Boden dauerhaft Abhilfe.

    Verzichten Sie auf Farbe und Versiegelung. Die eigenen Öle des Holzes leisten die Arbeit, und das Silbergrau, das es über die Jahre annimmt, ist Alterung, kein Schaden. Behandeln Sie niemals die Innenflächen oder Stellen, auf denen Futter liegt.

  • Das Futterhaus ist eine Futterstelle. Klappdach, offene Sitzfläche, zwei Drahthalter für Maiskolben und eine Schale für Nüsse und Körner. Es kommt fertig gebaut und lässt sich noch am selben Tag an Wand, Zaun oder Baum anbringen. Die richtige Wahl, wenn Ihr Garten alte Bäume zum Nisten hat und Sie eine Futterstelle zum Beobachten möchten.

    Der Kobel mit Futterhaus vereint Quartier und Futter. Zwei Kammern trennen Nistraum und Futterfach, dazu kommen Kletterleitern innen und außen, eine Klappe vorn zum Nachfüllen und Reinigen sowie eine Seitenkammer als zusätzlicher Schutz vor Fressfeinden. Er misst 42 × 20 × 32 cm und wiegt 3 kg. Die richtige Wahl, wenn in Ihrem Garten Höhlenbäume fehlen.

    Beides ergänzt sich auch: den Kobel hoch und ruhig, das Futterhaus tiefer und im Blickfeld.

  • Gute Wahl: Nüsse in der Schale — Erdnüsse, Walnüsse, Haselnüsse und Eicheln; das Nagen an der Schale hält die Zähne in Form. Ganze Maiskolben, wofür die Drahthalter am Futterhaus gemacht sind. Sonnenblumenkerne, gestreift oder schwarz. Ab und zu Scheiben von Apfel, Birne oder Karotte.

    Nicht hineingeben: gesalzene, geröstete oder gewürzte Nüsse. Alles, was Schimmel zeigt — feuchter Mais und feuchte Erdnüsse können Aflatoxine bilden; entsorgen Sie nasses oder muffiges Futter, statt es zur Wiederverwendung zu trocknen. Brot, Kräcker, Schokolade, Süßigkeiten und verarbeitete Lebensmittel.

    Mais und Erdnüsse sind Leckerbissen, keine vollständige Ernährung; Nüsse und Kerne kommen dem näher, was Eichhörnchen selbst sammeln. Legen Sie so viel ein, wie in einem bis zwei Tagen gefressen wird, und lassen Sie die Tiere den Rest des Gartens durchsuchen.

  • Sie werden mehr von ihnen sehen, weil sie sich dort sammeln, wo das Futter liegt, statt sich über Ihre Bäume zu verteilen. Genau das ist der Sinn einer Futterstelle. Neue Eichhörnchen entstehen dadurch nicht: Sie halten Reviere, und ein Garten trägt eine begrenzte Zahl, was auch immer Sie anbieten.

    Die Sorge um den Dachboden ist im Kern eine Frage des Standorts. Eichhörnchen suchen Höhlen, und wenn die nächste Ihre Dachverkleidung ist, gehen sie dorthin. Eine Höhle aus Zedernholz, 3 bis 5 Meter vom Haus entfernt, an einem Stamm oder Pfosten statt an der Fassade, gibt ihnen einen besseren Platz. Füttern Sie nur so viel, wie in einem bis zwei Tagen gefressen wird.

  • Beide Produkte lassen sich in wenigen Minuten reinigen. Wählen Sie einen trockenen Tag außerhalb der Aufzuchtzeit, also am besten im Spätsommer oder Frühherbst.

    Kobel mit Futterhaus: Klappe vorn öffnen, altes Nistmaterial und Futterreste vollständig entnehmen, mit einer Bürste trocken ausfegen. Bei Bedarf mit klarem, heißem Wasser nachwischen und vor dem Schließen vollständig durchtrocknen lassen.

    Futterhaus: Schale und Drahthalter leeren, mit klarem Wasser abspülen, trocknen lassen. Verschimmelte Reste gehören in den Abfall, nicht zurück in die Schale.

    Verwenden Sie keine Reinigungsmittel, keine Bleiche und keine Holzschutzmittel — weder innen noch an Stellen, auf denen Futter liegt.

Vögel

  • Die meisten Futterspender geben einem Specht keinen Halt: Er flattert vor dem Käfig, hängt sich an das Gitter und gibt nach wenigen Versuchen auf. Spechte und Kleiber fressen mit dem Schwanz gegen eine feste Fläche gestemmt. Die Platte unter dem Käfig gibt ihnen genau das, und das ändert die Verweildauer — Minuten statt Sekunden. Wenn Sie Spechte im Garten sehen, aber nie am Futterplatz, liegt es meist daran.

  • Zwei handelsübliche Fettkuchen passen gleichzeitig in den Käfig. In den meisten Gärten reicht eine Füllung ein bis zwei Wochen, im Winter weniger, wenn der Betrieb zunimmt. Körnerkuchen passen in denselben Käfig, und Obst oder Nistmaterial erweitern das Angebot im Frühjahr und Sommer.

  • In 1,5 bis 2 Metern Höhe und in etwa 3 Metern Abstand zu Baum oder Strauch, damit kleinere Vögel Deckung haben, in die sie ausweichen können. Wählen Sie eine Stelle, die Sie vom Fenster aus sehen — das Zuschauen ist der eigentliche Sinn. Hängen Sie ihn abseits vom Körnerhaus und von jeder Eichhörnchen-Futterstelle auf, damit die verschiedenen Gäste nicht um einen Platz konkurrieren.

  • Sie können das ganze Jahr füttern. Handelsübliches Fettfutter wird oberhalb von etwa 32 °C weich — daher kommt der Rat, nur im Winter zu füttern. Wechseln Sie von etwa Mai bis September auf schmelzfeste Kuchen, dann stellt sich die Frage nicht mehr. Im Sommer ist weniger Betrieb, dafür erleben Sie, wie Jungvögel zum ersten Mal herausfinden, wie die Schwanzstütze funktioniert.

  • Der verlässlichste Weg ist, den Eichhörnchen einen besseren Platz anzubieten. Eine eigene Futterstelle am anderen Ende des Gartens, bestückt mit Mais und Nüssen, beendet die Überfälle meist dauerhaft. Hilfreich ist außerdem, den Käfig frei hängend anzubringen — mit Abstand zu Stamm, Zaun und Ästen, damit er nicht direkt angesprungen werden kann. Von Cayennepfeffer oder Chili im Futter raten wir ab: Reibt sich ein Tier das Mittel in die Augen, verursacht das Schmerzen bis hin zu vorübergehender Erblindung.

  • Stare kommen in Gruppen und können einen Käfig leeren, bevor ein Specht zum Zug kommt. Zwei Dinge helfen. Verwenden Sie reines Fettfutter ohne beigemischten Bruchmais oder Hirse — genau diese Mischung zieht sie an. Und beseitigen Sie Streufutter auf dem Boden oder offene Futtertische in der Nähe: Stare bevorzugen flache Flächen, und ein sich sammelnder Schwarm zieht den Rest erst herbei.

  • Nein. Er kommt fertig gebaut, mit Aufhängehaken und Befestigung in der Verpackung — er kann noch am selben Nachmittag am Ast hängen. Ohne Werkzeug.

  • Lassen Sie es unbehandelt. Zedernholz widersteht Fäulnis und Insekten von selbst und vergraut über einige Jahre zu einem weichen Grau — lasieren oder versiegeln Sie es also nicht. Öffnen Sie Dach und Gitter alle zwei bis vier Wochen, bürsten Sie Krümel heraus, spülen Sie nach und lassen Sie alles vollständig trocknen, bevor Sie nachfüllen. Nehmen Sie nach starkem Regen Fettreste heraus, statt darauf aufzufüllen.

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